Aktuelle Pressemeldungen.

Journalisten und Interessierte finden hier die neuesten Pressemeldungen aus der Welt von Lufthansa Flight Training.

Die Flugschulen des Lufthansa-Konzerns in Deutschland, in der Schweiz und in den USA werden ihre Aktivitäten künftig unter dem Dach der ¿European Flight Academy" (EFA) bündeln. Dies hat der Konzernvorstand in seiner Sitzung vom 24. Mai 2016 beschlossen.

EFA wird den Airlines der Lufthansa Group (LHG) sowie Fluggesellschaften des externen Marktes aus einer Hand eine standardisierte Pilotenausbildung auf durchgängig hohem Qualitätsniveau zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten. Die Ausbildung erfolgt an den bestehenden Flugschulen Verkehrsfliegerschule Bremen (VFS), Airline Training Center Arizona (ATCA), Pilot Training Network (PTN) und Swiss AviationTraining (SAT).

Neue Ausbildungskurse werden zunächst nur an der PTN beginnen, die künftig auch die Ausbildung eines Teils der Piloten für die Lufthansa Group übernehmen wird. Zu diesem Zweck werden die Selektion und der Ausbildungslehrgang sowie das Qualifikationswesen der PTN dem Standard der Lufthansa Group angepasst. Eine Wiederaufnahme von neuen Ausbildungskursen an der VFS Bremen kann erfolgen, wenn insbesondere die tariflichen Rahmenbedingungen geklärt sind.

Absolventen der EFA-Flugschulen erhalten künftig eine Linienflug-Lizenz nach den Anforderungen der Airline Transport Pilot Licence (ATPL). Mit dieser Lizenz gewinnen sie an Flexibilität in der Ausgestaltung ihrer beruflichen Zukunft, da ein ATPL ein anerkannter Abschluss ist und keine Vorentscheidung nötig macht, bei welcher Airline die Pilotenlaufbahn weitergehen soll. Um eine hohe Ausbildungsqualität bei optimaler Wirtschaftlichkeit sicherzustellen, investiert EFA zudem in die Erneuerung und Erweiterung ihrer heutigen Schulflugzeugflotten sowie in moderne Ausbildungsmethoden.

¿Mit wachsenden Flugzeugflotten steigt auch die weltweite Nachfrage nach gut ausgebildeten Besatzungen", sagt Rainer Hiltebrand, designierter CEO von Lufthansa Aviation Training. ¿An der European Flight Academy werden Fluggesellschaften ihren Pilotenbedarf künftig zuverlässig und flexibel aus einem Pool hochqualifizierter zukünftiger Flugzeugführer decken können."

30. Mai 2016

 

Die heutigen Trainingsgesellschaften der Lufthansa Group für die Ausbildung von Piloten und Flugbegleitern werden künftig in einer Organisation am zweitgrößten Drehkreuz des Konzerns gebündelt. Dies hat der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG in seiner gestrigen Sitzung beschlossen. Die "Lufthansa Aviation Training GmbH" mit Sitz in München wird die bisher weitgehend voneinander unabhängigen Gesellschaften Lufthansa Flight Training und Swiss Aviation Training aus einer Hand steuern.

In der neuen Gesellschaft werden neben der Geschäftsführung auch die Unternehmensstrategie sowie die kommerzielle Steuerung integriert. Die Gründung der Organisation soll bis Ende des Jahres 2016 abgeschlossen sein. Ziel ist es, in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld Synergien zu heben, noch flexibler auf gestiegene Kundenansprüche zu reagieren und mit einem einheitlichen Marktauftritt die Position nachhaltig zu verbessern.

Das neue Unternehmen wird eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Lufthansa Commercial Holding GmbH sein und mit seinem Kundenportfolio von mehr als 200 Airlines und zwölf Ausbildungsstandorten zu den führenden Unternehmen im Flight-Training-Bereich zählen. Das Training für die Konzernfluggesellschaften der Lufthansa Group wird weiterhin an den bestehenden Standorten durchgeführt.

27. Januar 2016

 

LUFTHANSA FLIGHT TRAINING VERDOPPELT SIMULATORKAPAZITÄT AM TFC-STANDORT ESSEN

Fluggesellschaften aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet, die den Airbus A320 in ihrer Flotte haben, steht jetzt in Essen ein zweiter Cockpitsimulator der Lufthansa Flight Training GmbH (LFT) für das Training ihrer Piloten zur Verfügung: Am 6. Oktober 2015 weihte LFT unter dem Dach ihres Kooperationspartners TFC GmbH Käufer in Essen einen zweiten A320 Full Flight Simulator ein und verdoppelt damit die dort verfügbare Trainingskapazität. Die beiden A320-Geräte der LFT sind die einzigen Full Flight Simulatoren in der Region und vom Luftfahrt-Bundesamt nach den Standards der EASA Level D zertifiziert.

Kunden der LFT mit Heimatflughafen in Nordrhein-Westfalen oder den westlichen Nachbarländern Deutschlands erreichen das TFC-Trainingszentrum auf kurzem Wege und können so die Reisekosten für die Ausbildung ihrer A320-Cockpitcrews nachhaltig senken: "Das TFC-Trainingszentrum in Essen ist von den Drehkreuzen Düsseldorf und Köln-Bonn innerhalb kürzester Zeit zu erreichen", sagt Christoph Lang, Vice President Sales & Marketing bei Lufthansa Flight Training. "Dies kann für hier ansässige Fluggesellschaften eine Ersparnis von bis zu 30 Prozent bei Reisekosten und Piloten-Einsatztagen bedeuten."

"Wir freuen uns über diese Erweiterung der TFC-Trainingsplattform, von der auch die Kunden der TFC sowie unsere MPL- (Multi-Crew Pilot-Licence) Schüler profitieren", unterstreicht Christian Käufer, Geschäftsführer der TFC GmbH Käufer.

Der neue A320-Simulator war zuvor im Trainingszentrum der LFT in Berlin im Einsatz. Am 10. Juli 2015 trat das 12 Tonnen schwere Gerät per Tieflader die Reise nach Essen an, wo es anschließend in nur 12 Tagen aufgebaut wurde. Das erste Training hat der Neuzugang bereits erfolgreich absolviert: Eine Crew der zur Lufthansa Group gehörenden Germanwings kam am 1. September 2015 zu ihrem vorgeschriebenen Auffrischungstraining.

Zu den Fluggesellschaften, die den A320-Simulator in Essen nutzen werden, zählen neben anderen die Fluggesellschaften Germanwings und Air Berlin, die von den Flughäfen Köln-Bonn bzw. Düsseldorf aus größere Teile ihrer Strecken bedienen.

6. Oktober 2015

 

LEISESTE BOEING 777 AB HEUTE IM "FLUGBETRIEB" BEI LUFTHANSA FLIGHT TRAINING

Die Boeing 777F ist das Flaggschiff in der Frachtflugzeugflotte der Lufthansa Cargo. Sie punktet bei der Ökoeffizienz dank hochmoderner Triebwerke mit geringeren Lärm- und Treibstoffemissionen. Noch leiser als die neuen Frachtflugzeuge aber ist der neue Flugsimulator der Lufthansa Flight Training (LFT): Am 17. August nahm die LFT in Frankfurt einen Cockpitsimulator vom Typ 777-300ER in Betrieb. Für LFT ist es der zweite Simulator dieses Typs; ein weiterer ist im Lufthansa Flight Training Center in Berlin-Schönefeld im Einsatz.

Einen großen Teil der Trainingszeit, die das jüngste Mitglied der LFT-Simulatorfamilie bietet, wird Lufthansa Cargo in Anspruch nehmen: "Wir freuen uns, dass wir den Piloten von Lufthansa Cargo jetzt Lizenztrainings und Musterberechtigungen in unmittelbarer Nähe ihrer Heimatbasis anbieten können", sagte Ulrich Lindner, Leiter des Geschäftsbereichs Simulator Training der LFT bei der Einweihung. Doch auch anderen Betreibern der 777 kann LFT damit jetzt in zentraler Lage am internationalen Drehkreuz Frankfurt Kapazitäten auf diesem Muster zur Verfügung stellen: "Die 777-300ER ist ein verbreitetes Flugzeugmuster, und entsprechend hoch ist der Trainingsbedarf im Markt. " Zudem können auch Betreiber der Frachtversion 777F den Level-D-zertifizierten Simulator für die Qualifizierung ihrer Piloten nutzen.

"Mit der Boeing 777F betreibt Lufthansa Cargo das modernste und effizienteste Langstreckenfrachtflugzeug am Markt", unterstreicht Flugkapitän Matthias Marx, Leiter Crewtraining der Lufthansa Cargo. "Durch die Möglichkeit, unsere Piloten nun am Standort Frankfurt im neuen 777-Simulator der Lufthansa Flight Training trainieren und prüfen zu können, gewinnen wir Zeit und Flexibilität. Beides sind Kernfaktoren im Logistik- wie im Trainingsgeschäft. Nach vielen Jahren der hervorragenden Zusammenarbeit mit der LFT ist die Weiterführung der fairen und fruchtbaren Partnerschaft an dieser Stelle der logische Schritt."

Der mehr als zwölf Tonnen schwere Cockpitsimulator war Mitte April 2015 an LFT ausgeliefert worden. Experten von Lufthansa Flight Training hatten das Gerät zuvor zusammen mit Piloten der Lufthansa Cargo beim Hersteller Lockheed Martin Commercial Flight Training (ehemals Sim-Industries) im niederländischen Sassenheim auf Herz und Nieren geprüft.

Die Reise nach Frankfurt legte der 777-Simulator zerlegt in wenige große Teile per Tieflader zurück. Vier Wochen beanspruchte der Aufbau, an die sich eine insgesamt sechswöchige Abnahmephase anschloss. Die behördliche Abnahme durch das Luftfahrtbundesamt folgte schließlich Mitte August.

Die insgesamt 21 Cockpitsimulatoren, die bei Lufthansa Flight Training in Frankfurt beheimatet sind, simulieren 15 verschiedene Flugzeugmuster und sind an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr im Einsatz. Die technische Zuverlässigkeit beträgt mehr als 99 Prozent.

Lufthansa Flight Training verfügt über mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Ausbildung von Piloten und Flugbegleitern und zählt zu den größten Trainingsanbietern in Europa. Neben den Flugbetrieben des Lufthansa-Konzerns lassen mehr als 200 Kunden ihre Crews bei Lufthansa Flight Training ausbilden.

17. August 2015

 

Inhaber einer Commercial Pilot Licence (CPL(A)) können sich jetzt bei der Flugschule Pilot Training Network GmbH (PTN), einer Tochtergesellschaft der Lufthansa Flight Training GmbH, nach den Anforderungen der EASA zum Fluglehrer ausbilden lassen. Die Fortbildung dauert insgesamt neun Wochen. Start für den ersten Kurs ist am 10. August 2015.

Als effektive Zusatzqualifikation bietet der Kurs vor allem Nachwuchspiloten die Möglichkeit, zusätzliche Flugerfahrung zu sammeln. Aufgrund der vergleichsweise kurzen Dauer von neun Wochen ist das Training optimal mit dem Berufsleben vereinbar. Die Ausbildung stellt zudem auch eine Weiterentwicklungsmöglichkeit für aktive Piloten dar, die innerhalb einer Airline zum SFI (Synthetic Flight Instructor) oder TRI (Type Rating Instructor) aufsteigen möchten. Mit dem Erwerb der Fluglehrerberechtigung können diese beiden Ausbildungen verkürzt werden.

Um die Ausbildung beginnen zu können, sind die Commercial Pilot License (CPL(A)), das Instrument Rating (IR), ein EASA Medical Klasse 1 sowie ein gültiges Single Engine Piston Rating (SEP PIC) erforderlich. Die Kurssprache ist Englisch. Die Theoriephase der Ausbildung findet in Frankfurt statt, die Flugphase in Rostock-Laage. Die Kosten der Ausbildung in Höhe von 7.900 EUR sind steuerlich voll abzugsfähig.

 

Zum ersten Mal kommen am 17. und 18. Februar 2015 Vertreter von Fluggesellschaften, Flugschulen, Universitäten und medizinischen Einrichtungen zur Internationalen Human Factors Conference der Lufthansa Flight Training im Lufthansa Training & Conference Center in Seeheim zusammen.

"Prepare for the Future" ist zugleich Motto und auch Programm der zweitägigen Veranstaltung: "Die Anforderungen an das Human Factors Training von Fluggesellschaften und seine Bedeutung wachsen kontinuierlich", sagte Florian Hamm, Geschäftsführer der Lufthansa Flight Training GmbH in seinem Grußwort zur Eröffnung der Veranstaltung. "Mit dieser Konferenz ermöglichen wir Fluggesellschaften, sich im Kreise von Experten und Kollegen intensiv mit Themen wie Sicherheitskultur, Automation oder Fatigue zu befassen und sich untereinander zu vernetzen."

Mehr als 130 Teilnehmer, unter ihnen Vertreter von 45 Fluggesellschaften aus 30 Ländern, sind der Einladung der Lufthansa Flight Training zu diesem Fachaustausch gefolgt. Auf sie warten Vorträge namhafter Referenten von internationalen Luftfahrtorganisationen, Flugzeugherstellern, renommierten Forschungseinrichtungen und Fluggesellschaften, die über den aktuellen Stand der Wissenschaft informieren und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen geben.

Lufthansa Flight Training gehört zu den größten Schulungsanbietern für Cockpit- und Kabinenbesatzungen in Europa und verfügt auch im Human Factors Training über jahrzehntelange Erfahrung und umfassende Expertise. Der enge Austausch mit den Flugbetrieben des Lufthansa-Konzerns sichert dabei ein besonders realitätsnahes Training, das sich an den Anforderungen der Airline-Praxis orientiert.

17. Februar 2015

 

Die ersten acht Nachwuchsflugzeugführer der japanischen All Nippon Airways (ANA) haben am 13. Oktober 2014 ihre Ausbildung zum Boeing 777-Piloten an der Verkehrsfliegerschule der Lufthansa Flight Training GmbH (LFT) in Bremen begonnen. In den kommenden Jahren werden sie in einem von ANA und LFT gemeinsam entwickelten Multi-Crew Pilot License (MPL-) Programm ausgebildet. Weitere ANA-Flugschüler werden im Laufe des nächsten Jahres folgen. LFT verfügt weltweit über die größte Erfahrung in der MPL-Ausbildung - Expertise, die sich ANA in der Konzeption ihres MPL-Programms zunutze machen konnte.

"Wir freuen uns sehr, dass ANA als eine der ersten Fluggesellschaften Japans die Zulassung der japanischen Luftfahrtbehörde für ihr MPL-Konzept erhalten hat und wir heute die ersten ihrer zukünftigen 777-Piloten in Bremen willkommen heißen können", sagt Dirk Kröger, Leiter des Geschäftsbereichs Flugschulen der Lufthansa Flight Training GmbH.

Die angehenden 777-Piloten starten mit einer kurzen Theorieeinführung in Japan. Ihr folgen insgesamt sechs Ausbildungsphasen. Die erste Phase bildet ein Theorieteil, der an der Verkehrsfliegerschule Bremen gelehrt wird. ANA, die zum Airlineverbund der Star Alliance gehört, ist damit die erste japanische Fluggesellschaft, die ihren fliegerischen Nachwuchs die Theorieausbildung im Ausland in englischer Sprache absolvieren lässt. Nach sechs Monaten reisen die Flugschüler nach Phoenix/Arizona (USA), wo sie im Airline Training Center Arizona (ATCA), einer Tochtergesellschaft von Lufthansa Flight Training, den ersten fliegerischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren. Nach etwa fünfeinhalb Monaten kehren sie für den zweiten Theorieteil nach Bremen zurück, dem dort eine etwa gleich lange Flugphase folgt. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer dreiwöchigen Schulung bei ANA in Tokyo und der Prüfung durch die japanische Luftfahrtbehörde sowie die anschließende Intermediate und Advanced Training Phase auf der 777-Flotte der ANA.

"Es ist jetzt beinahe drei Jahre her, dass ANA und LFT mit den Arbeiten an diesem Ausbildungskonzept begonnen haben, und ich bin überzeugt, dass wir dieses Ergebnis vor allem dank unserer Entschlossenheit und starken Freundschaft erreicht haben", sagt Hideki Imokawa, Head of Flight Operations Center der ANA.

Untergebracht werden die zukünftigen Flugzeugführer im direkt angrenzenden Wohnheim der Verkehrsfliegerschule, wo ihnen mit der "ANA Lounge" der japanischen Lernkultur entsprechend ein eigener Raum zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts zur Verfügung steht.

Lufthansa und ANA sind Mitglieder des Luftfahrtbündnisses Star Alliance und seit 2011 zudem über ein Joint Venture verbunden. Mit der Ausbildung der ANA-Pilotenschüler weiten beide Unternehmen ihre bestehende Kooperation aus.

13. Oktober 2014

 

CAE und Lufthansa Flight Training (LFT) haben heute auf der Farnborough International Airshow bekannt gegeben, dass sie ihre Kräfte künftig in einem Joint Venture bündeln, das Cockpit- und Kabinentraining für die Flugzeuge der CSeries von Bombardier anbieten wird.

Die neue Gesellschaft trägt den Namen Flight Training Alliance (www.flighttrainingalliance.com)und verbindet die flugbetriebliche Erfahrung, das umfassende Know-how in der Ausbildung und der Entwicklung von Kursunterlagen, die Technologieführerschaft und die globale Reichweite zweier Branchenführer. Flight Training Alliance wurde heute von Bombardier zum exklusiven Trainingspartner (Approved Training Provider, ATP) für die Flugzeuge der CSeries ernannt.

"Wir freuen uns, die Kräfte von CAE und Lufthansa Flight Training in diesem Joint Venture bündeln zu können. Das Joint Venture wird die Stärken und Kernkompetenzen beider Partner wirksam einsetzen, um ein erstklassiges Trainingsprodukt für die Flugzeuge der CSeries anzubieten," sagte Nick Leontidis, CAE Group President, Civil Simulation and Training. "Es ist das erste seiner Art in der Trainingsbranche, und die Markteinführung der neuen CSeries bot eine ideale Gelegenheit, die langjährige Zusammenarbeit von LFT und CAE in der Bereitstellung von Trainingsgeräten zu einer Partnerschaft für umfassende Trainingslösungen auszubauen."

"Wir sind stolz auf diese neue Partnerschaft mit CAE, durch die wir den Trainingsbedarf von Bombardier und Betreibern der CSeries weltweit gezielt werden decken können", sagte Florian Hamm, Geschäftsführer von Lufthansa Flight Training. "Indem wir die besonderen Stärken der beiden Partner kombinieren, können wir CSeries-Betreibern einen neuen Qualitätsstandard im Training anbieten. Airlines werden damit Zugang haben zu einem Trainingsangebot und einer Simulatortechnologie, die auf langjähriger Erfahrung gründen und weltweit führend sind."

Flight Training Alliance wird ihre Trainingsprogramme über das Netzwerk von LFT und CAE anbieten und ihre globale Präsenz sowie ihre Trainingsexpertise einsetzen, um die Bedürfnisse ihrer Kunden zu unterstützen. Die ersten Trainingsangebote werden vor der Auslieferung der ersten CSeries Flugzeuge verfügbar sein.

Bombardier wird eng mit dem Joint Venture zusammenarbeiten und so sicherstellen, dass die Trainingsprogramme den Bedürfnissen der CSeries Betreiber entsprechen und zur richtigen Zeit dort angeboten werden, wo sie benötigt werden. Bombardier und Flight Training Alliance werden die gleichen Trainingsunterlagen nutzen und nach demselben Ausbildungsplan arbeiten, um eine einheitliche Ausbildungsqualität im gesamten Netzwerk sicherzustellen. Das Joint Venture wird gemeinsam mit Bombardier dafür Sorge tragen, dass alle Trainingsprogramme dem Entwicklungsstand des Flugzeugs über die gesamte Programmlaufzeit hinweg entsprechen.

14. Juli 2014

 

Bombardier ernannte heute bei der Farnborough International Airshow die Flight Training Alliance (FTA), ein neues Joint Venture zwischen CAE und Lufthansa Flight Training (LFT), zum exklusiven Authorized Training Provider für das Training für CSeries-Piloten und -Kabinenpersonal weltweit. Außerdem ernannte Bombardier Lufthansa Technical Training (LTT) zum exklusiven Authorized Training Provider für Training für Wartungspersonal des neuen CSeries-Flugzeugs weltweit.

Flight Training Alliance leistet Unterstützung bei der Einführung der Bombardier CSeries-Flugzeuge, und bietet umfassendes Training für Piloten und Kabinenpersonal der Bombardier CSeries-Kunden und -Betreiber. FTA greift hierzu auf Trainingsprogramme von CAE und LFT zurück und nutzt die weltweiten Netzwerke und Schulungsangebote beider Partner, um die Bedürfnisse ihrer Kunden zu unterstützen.

"CSeries-Betreiber haben damit direkten Zugang zu erstklassigem Training. Flight Training Alliance vereint die Stärken zweier branchenführender Unternehmen: flugbetriebliche Kompetenz, sachkundige Ausbilder und Erfahrung bei der Entwicklung von Lernsoftware sowie globale Reichweite", sagte Michel Ouellette, President, Customer Services and Specialized and Amphibious Aircraft, Bombardier Aerospace. "Sowohl CAE als auch LFT pflegen eine langjährige Partnerschaft mit Bombardier und werden die bestmögliche Trainingslösung für die Indienstnahme und für den laufenden Support über den gesamten Lebenszyklus des Flugzeugs bereitstellen."

"Wir sind sehr stolz, dass wir unsere Partnerschaft mit Bombardier weiter ausbauen, um das Trainingsprogramm für die Indienstnahme des CSeries-Flugzeugs zu unterstützen", sagte Marc Parent, President and Chief Executive Officer von CAE. "Unser Joint Venture mit LFT bietet eine erstklassige Trainingslösung für das neue CSeries-Flugzeug, denn es basiert auf den Fachkenntnissen zweier weltweit führenden Unternehmen im Bereich Simulation und Training."

"Indem wir die individuellen Stärken der beiden Joint Venture-Partner vereinen, können wir nun neue Maßstäbe im Hinblick auf die Trainingskompetenz für unsere Kunden weltweit setzen", sagte Florian Hamm, Chief Executive Officer von Lufthansa Flight Training.

"Dieser weitere Meilenstein in unserer Zusammenarbeit mit Bombardier macht uns sehr stolz", sagt Andreas Kaden, Chief Executive Officer von Lufthansa Technical Training. "Wir sind überzeugt, dass die CSeries-Betreiber dank unserem internationalen Netzwerk an technischen Trainingsmöglichkeiten rechtzeitig über das erforderliche Know-how verfügen. Wir unterstützen sie dabei, diesen neuen Flugzeugtyp nahtlos in ihre Flotten zu integrieren."

Bombardier wird gemeinsam mit der Flight Training Alliance sicherstellen, dass diese Trainingsprogramme auf die Anforderungen der CSeries-Betreiber ausgerichtet sind und dass diese jederzeit bei Bedarf Zugriff darauf haben. Bombardier und Flight Training Alliance werden dieselbe Lernsoftware und denselben Lehrplan verwenden, um so Konsistenz im Hinblick auf Qualität und Bereitstellung über das gesamte Netzwerk hinweg zu gewährleisten. Über die gesamte Dauer des Flugzeugprogramms hinweg wird Flight Training Alliance gemeinsam mit Bombardier dafür sorgen, dass die Trainingsprogramme auf demselben Stand wie die Flugzeugentwicklung sind. Das Joint Venture bietet Training zur Unterstützung des Einstiegstrainings von Bombardier für Betreiber und umfasst auch eine breite Palette an Services für Auffrischungstrainings.

Als Authorized Training Provider für Wartungsarbeiten bietet Lufthansa Technical Training (LTT) weltweite Herstellertrainingskurse für technisches Personal der CSeries-Flugzeuge. LTT verfügt über umfassende Fachkenntnisse und eine langjährige Erfahrung als Trainingsanbieter im Bereich der EASA und unterstützt so Bombardier Aerospace bei der Entwicklung einer von der EASA zugelassenen Lernsoftware.

Der erste Simulator sowie entsprechende Trainingsprogramme werden einsatzbereit sein, bevor das Flugzeug in Dienst genommen wird. Der Simulator und die Programme werden zuerst im Trainingszentrum von Bombardier in Montreal zur Verfügung stehen. Danach folgen Bereitstellungen in Europa, Nordamerika und Asien.

Die ATP-Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Anti-Trust Billigung in China.

14.Juli 2014

 

Germania, eine der traditionsreichsten deutschen Fluggesellschaften, lässt ihre Piloten nach zweijähriger Pause wieder bei Lufthansa Flight Training (LFT) ausbilden. Die in Berlin beheimatete Germania wird die 737NG- und Airbus A320 Full-Flight Simulatoren der LFT in Frankfurt, Berlin, Essen und München für das Recurrent Training ihrer Cockpitbesatzungen nutzen. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten die beiden Unternehmen im Mai 2014. Germania und LFT knüpfen damit an eine 15jährige Zusammenarbeit an.

"Von Bremen im Norden bis München im Süden sind unsere Cockpit-Crews mittlerweile an vielen Airports im ganzen Land stationiert. Mit einer Vielzahl an Standorten hat Lufthansa Flight Training immer einen Simulator in der Nähe unserer Crew Bases. Dadurch können wir unsere Mitarbeiter noch effizienter einsetzen und schulen", sagt Oliver Pawel, Chief Commercial Officer der Germania.

Auch Lufthansa Flight Training freut sich auf die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit: "Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist, Germania nach zwei Jahren als LFT-Kunden zurück zu gewinnen", sagt Christoph Lang, Leiter Marketing & Verkauf der LFT. "Dies bestätigt uns in unserer Philosophie, die die Bedürfnisse des Kunden und seine flugbetrieblichen Anforderungen in den Mittelpunkt stellt."

3. Juni 2014

 

Der in Großbritannien beheimatete Trainingsanbieter CTC Aviation Training Ltd. (CTC Aviation) nutzt die Infrastruktur des Airline Training Center Arizona Inc. (ATCA), einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Lufthansa Flight Training GmbH, um ab April 2014 auch in Nordamerika Nachwuchspiloten ausbilden zu können. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen unterzeichneten die beiden Unternehmen im November 2013.

CTC Aviation wird eine eigene Flotte von zunächst elf neuen Schulflugzeugen in Phoenix stationieren, während ATCA ihrem neuen Kooperationspartner die benötigten Fluglehrer, Planungs- und Dispatchleistungen, Schülerunterkünfte und Büroräume zur Verfügung stellt. Darüber hinaus übernimmt ATCA die Wartung der CTC-Aviation-Flugzeugflotte. Die ersten Nachwuchspiloten der CTC Aviation werden im April 2014 ihre fliegerische Ausbildung in Phoenix beginnen.

"Es war ein Vergnügen, beim Aufbau unseres neuen Crewtrainingszentrums in Phoenix mit ATCA zusammenzuarbeiten. ATCA genießt als Trainingseinrichtung der Lufthansa Flight Training in der Branche hohes Ansehen. Wir nutzen einige Ressourcen gemeinsam und teilen den Wunsch, ein echtes internationales Kompetenzzentrum zu betreiben", sagt Rob Clarke, Geschäftsführer der CTC Aviation Group. CTC Aviation unterhält bereits große Trainingsbetriebe in Großbritannien und Neuseeland. Stabile Wetterbedingungen und eine optimal zum künftigen Bedarf des Unternehmens passende Trainingsinfrastruktur machen Phoenix zu einer idealen Ergänzung im Standortportfolio von CTC Aviation.

"Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit CTC Aviation", sagt Matthias Kippenberg, Geschäftsführer der ATCA. "Sowohl CTC Aviation, als auch ATCA sind konsequent auf Sicherheit, Qualität und Innovation ausgerichtet. Diese gemeinsame Philosophie bietet eine gute Basis für eine langfristige Partnerschaft."

28. Januar 2014

 

Die japanische All Nippon Airways (ANA) wird ihre Nachwuchspiloten für die Boeing 777 künftig in einem MPL-Programm ausbilden, das gemeinsam mit Lufthansa Flight Training (LFT) entwickelt wurde. Das gaben beide Unternehmen am 10. Dezember 2013 in Montreal bekannt. LFT verfügt weltweit über die größte Erfahrung in der MPL-Ausbildung - Expertise, die sich ANA in der Konzeption ihres MPL-Programms zunutze machen konnte.

Im Rahmen der Kooperation von ANA und LFT werden die angehenden 777-Piloten ab Sommer 2014 an der Verkehrsfliegerschule in Bremen sowie im Airline Training Center Arizona (ATCA) in Phoenix, USA die ersten Phasen ihrer Ausbildung absolvieren und sie anschließend in Japan mit der theoretischen Prüfung und den Phasen 3 und 4 (Type Rating) abschließen.

"ANA hat ihre Entscheidung auf eine umfassende Marktanalyse gestützt", berichtet Dirk Kröger, Leiter des Geschäftsbereichs Flugschulen der Lufthansa Flight Training. Wir freuen uns sehr, dass wir diese renommierte Fluggesellschaft überzeugen konnten, eine Ausbildungskooperation für die Nachwuchspiloten der ANA mit LFT zu schließen."

ANA, die zum Airlineverbund der Star Alliance gehört, kam es in der Wahl ihres Kooperationspartners vor allem auf dessen Trainingsexpertise an: "Wir haben uns mit LFT für einen Partner entschieden, der über umfassende Erfahrung in der MPL-Ausbildung verfügt und darüber hinaus die hohen Qualitätsstandards der ANA erfüllt", sagt Hideki Imokawa, Executive Vice President, Operation Division bei ANA.

10. Dezember 2013

 

Das zum Lufthansa-Konzern gehörende Airline Training Center Arizona Inc. (ATCA) in Phoenix/Arizona, USA, arbeitet seit September mit KLM Flight Academy, dem Trainingsbetrieb der niederländischen Fluggesellschaft KLM, zusammen. KLM Flight Academy nutzt Flugzeuge und Fluglehrer der ATCA, um im laufenden und im nächsten Jahr das praktische Flugtraining von insgesamt 57 Nachwuchsflugzeugführern für KLM abzubilden.

Die angehenden Piloten absolvieren in Phoenix ihr Sicht- und Instrumentenflugtraining auf Flugzeugen vom Typ Beechcraft F33 Bonanza, von denen ATCA derzeit 26 einsetzt. Abgeschlossen wird dieser Ausbildungsschritt mit einem Checkflug der niederländischen Luftfahrtbehörde.

ATCA ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Lufthansa Flight Training GmbH, die auch den Pilotennachwuchs der Lufthansa ausbildet. Sicherheit, Ausbildungsqualität und Termintreue waren die wesentlichen Kriterien, nach denen KLM Flight Academy ihren neuen Trainingspartner ausgewählt hat. Das Unternehmen stärkt damit zugleich die eigene strategische Ausrichtung als zuverlässiger Qualitätsanbieter von Pilotentraining.

6. November 2013